Der Reverse DNS (PTR-Eintrag) ordnet einer IP-Adresse einen Hostnamen zu. Wichtig ist er vor allem für Mailserver: Viele empfangende Server prüfen, ob Name und Adresse zueinander passen. Bei Cloud Servern setzen Sie ihn für jede zugewiesene Adresse selbst - IPv4, IPv6 und zusätzliche IPs.
So gehen Sie vor
- Legen Sie in der DNS-Zone Ihrer Domain einen A-Eintrag (IPv4) bzw. AAAA-Eintrag (IPv6) an, der auf genau diese IP-Adresse zeigt, zum Beispiel
mail.muster.de → 203.0.113.10. Warten Sie, bis der Eintrag auflösbar ist. - Öffnen Sie im Reiter Übersicht in der Karte IP-Adressen bei der Adresse den Stift Reverse DNS bearbeiten.
- Tragen Sie den vollständigen Hostnamen ein und klicken Sie auf Speichern.
Beim Speichern prüfen wir, ob der Name tatsächlich auf die Adresse zeigt (Forward-Confirmed Reverse DNS). Passt er nicht, erscheint eine Meldung mit dem Grund. Danach steht der Eintrag kurz auf Ausstehend, bis unser Netzanbieter ihn übernommen hat, und dann auf Gesetzt.
Standard wiederherstellen setzt den Namen auf unseren Standardwert zurück oder entfernt ihn, wenn es keinen gibt. Ein leeres Feld hat dieselbe Wirkung. Mehr als 10 Änderungen pro Minute werden abgewiesen.
Für Mailserver
Verwenden Sie als Reverse DNS denselben Namen, mit dem sich Ihr Mailserver meldet (HELO), und richten Sie zusätzlich SPF, DKIM und DMARC für Ihre Domain ein.
Die Meldung sagt, der Name zeige nicht auf die Adresse.
dig +short mail.muster.de. Nach einer Änderung kann es je nach TTL etwas dauern, bis der neue Wert überall gilt.