Läuft Ihre Website oder Anwendung in unserem Container-Hosting, können Sie ShieldCache direkt davorsetzen - mit Firewall, Cache, Rate-Limits und allen anderen Funktionen. Sie brauchen dafür keinen eigenen Server und keine Hilfe vom Support. Das Panel zeigt Ihnen an beiden Stellen, was zu tun ist.
Schritt 1: Den Ursprung im Container ablesen
Öffnen Sie Ihr Container-Projekt, wählen Sie den Container und den Reiter Erreichbarkeit. Unter jeder Web-Adresse und jedem eigenen TCP-Port steht die Zeile Als ShieldCache-Ursprung nutzbar:
- Web-Adresse (empfohlen):
https://<name>-<projekt>.apps…- ShieldCache verbindet sich verschlüsselt über Port 443 und sendet den Namen des Containers als Host-Kopf. Daran erkennt unser App-Server, welcher Container gemeint ist. - Eigener TCP-Port: Adresse und Port, zum Beispiel
203.0.113.10:20016. Erlaubt sind nur die öffentlichen Container-Ports aus dem Reiter Erreichbarkeit, keine anderen Ports des App-Servers. Fehlt die Zeile bei einem Port, nutzen Sie die Web-Adresse.
Mit dem Kopierknopf übernehmen Sie den Ursprung in die Zwischenablage. Haben Sie ShieldCache schon, führt In ShieldCache verwenden direkt zu Ihrem Projekt; ohne ShieldCache steht dort ShieldCache bestellen.
Schritt 2: Seite anlegen oder wählen
Nach dem Klick auf In ShieldCache verwenden sehen Sie im ShieldCache-Projekt den Hinweis „Ursprung aus Ihrem Container-Hosting übernehmen“. Öffnen Sie eine vorhandene Seite oder legen Sie mit Seite hinzufügen eine neue an. Sie landen im Reiter Ursprung, Adresse, Port, TLS und Host-Kopf sind vorbelegt. Prüfen Sie die Werte und klicken Sie auf Speichern, danach wie immer auf Übernehmen.
Bei einem TCP-Port ist „Verschlüsselt verbinden“ zunächst aus. Spricht Ihre Anwendung auf diesem Port HTTPS, schalten Sie es ein. Mit Ursprung testen prüfen Sie, ob ShieldCache Ihren Container erreicht. Wie Sie die Domain auf ShieldCache umstellen, lesen Sie unter Erste Schritte.
IP-Filter: den Proxy freigeben
Hat Ihre Web-Adresse eine IP-Freigabe oder Ihr TCP-Port den Zugriff Nur bestimmte IP-Adressen, lässt der Container nur diese Adressen zu. ShieldCache greift von seinen eigenen Adressen auf Ihren Container zu - fehlen sie in der Liste, sehen Besucher eine Fehlerseite (meist SC-502-URSPRUNG oder SC-504-ZEIT).
Schritt 3: Den ShieldCache-Proxy im Container freigeben
Sie müssen die Adressen des Proxys nicht kennen. Es gibt drei Wege:
- Im Reiter Ursprung der ShieldCache-Seite warnt ein Hinweis, wenn der Ursprung Ihr eigener Container ist und dessen IP-Filter den Proxy nicht zulässt. Proxy im Container freigeben ergänzt die Adressen nach einer Rückfrage.
- Im Reiter Erreichbarkeit des Containers steht derselbe Hinweis mit dem Knopf Proxy freigeben.
- Beim Bearbeiten einer Erreichbarkeit fügt ShieldCache-Proxy freigeben die Adressen in die Liste der erlaubten Adressen ein.
Ihre übrigen Einträge bleiben erhalten. Ist eine Adresse für alle erreichbar, braucht der Proxy keine Freigabe. Für die Freigabe brauchen Sie das Recht, Container zu verwalten.
Gut zu wissen
- Verknüpfung auf einen Blick: Nutzt eine Ihrer ShieldCache-Seiten den Container, steht in der Erreichbarkeit „Wird von ShieldCache-Seite … genutzt“ mit einem Link zur Seite.
- Besucher-IP: Ihr Container sieht die Adresse von ShieldCache. Die echte Besucher-IP steht in
X-Forwarded-Forbzw.X-Real-IP(siehe Ursprungsserver einrichten). Vertrauen Sie in Ihrer Anwendung nur dem ShieldCache-Proxy. - Fehlermeldung „eigene Infrastruktur“: Ein anderer Port des App-Servers ist als Ursprung nicht erlaubt. Nutzen Sie den öffentlichen Container-Port aus dem Reiter Erreichbarkeit oder die HTTPS-Adresse des Containers.
Web-Adresse oder TCP-Port - was soll ich nehmen?
Die Web-Adresse. Sie ist verschlüsselt, hat ein gültiges Zertifikat und funktioniert auch, wenn Sie den Container später an einen anderen Port binden. Den TCP-Port nutzen Sie, wenn Ihre Anwendung keine Web-Adresse hat oder ein eigenes Zertifikat ausliefert.
Muss mein Container nur noch über ShieldCache erreichbar sein?
Das ist empfehlenswert, damit niemand die Firewall umgeht: Stellen Sie den Zugriff auf „Nur bestimmte IP-Adressen“ und geben Sie nur den ShieldCache-Proxy (und ggf. Ihr Büro) frei.
Ich sehe die Zeile „Als ShieldCache-Ursprung nutzbar“ nicht.
Sie erscheint bei Web-Adressen und eigenen TCP-Ports, nicht bei UDP. Eine eigene Domain erscheint erst nach dem Besitznachweis. Bei TCP-Ports zeigt der Reiter einen Hinweis, wenn der Port als Ursprung nicht freigegeben ist - nutzen Sie dann die Web-Adresse.