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ShieldCache 3 Min. Lesezeit

ShieldCache Pfad-Regeln: API und WebSocket richtig konfigurieren

Viele Websites bestehen aus mehreren Anwendungen: die Website selbst, eine API, ein WebSocket-Dienst für Live-Funktionen oder ein Werkzeug für die Statistik. Bisher brauchte man dafür auf dem eigenen Server einen Proxy, der die Anfragen je Pfad verteilt. Mit Pfad-Regeln übernimmt ShieldCache diese Aufgabe: Anfragen, deren Pfad mit einem bestimmten Anfang beginnt, gehen an ein eigenes Ziel statt an den Ursprung der Seite.

So legen Sie eine Pfad-Regel an

  1. Öffnen Sie die Seite im Kundenbereich und wechseln Sie in den Reiter Ursprung, Unterreiter Pfad-Regeln.
  2. Klicken Sie auf Regel hinzufügen. Die Beispiele im Dialog füllen typische Werte vor.
  3. Tragen Sie den Pfad ein, zum Beispiel /api/, und das Ziel: Adresse (IP-Adresse oder Hostname), Port und ob ShieldCache verschlüsselt verbinden soll.
  4. Wählen Sie, ob das Pfad-Präfix entfernt werden soll und ob der Cache für diesen Pfad gilt (siehe unten).
  5. Speichern Sie und klicken Sie auf Übernehmen. Mit dem Blitz-Symbol in der Liste testen Sie das Ziel vom Proxy aus.

Beispiel

Ihre Website läuft auf dem Ursprung, die API auf einem eigenen Server. Mit der Regel /api/ → 203.0.113.20:8080 und „Pfad-Präfix entfernen“ gehen Aufrufe von www.muster.de/api/users als /users an den API-Server - alles andere wie bisher an den Ursprung.

Unterreiter Pfad-Regeln mit Liste der Regeln (Pfad, Ziel, Pfad am Ziel, Cache) und dem Kontingent der Seite
Unterreiter Pfad-Regeln: Pfad, Ziel, Pfad am Ziel und Cache je Regel, oben das Kontingent der Seite.

Welche Regel gilt?

Der Abgleich ist „beginnt mit“, Groß- und Kleinschreibung zählt nicht. Passen mehrere Regeln, gilt die mit dem längsten Pfad: /api/v2/ geht vor /api/. /api/ trifft nur Pfade darunter, nicht /api selbst; /api trifft /api, /api/users und auch /apix. Der Pfad / allein ist der Ursprung der Seite.

Die Einstellungen einer Regel

  • Ziel: IP-Adresse oder Hostname eines öffentlich erreichbaren Servers und der Port Ihrer Anwendung. Port 80 geht nur ohne, Port 443 nur mit Verschlüsselung. Interne und private Adressen sind wie beim Ursprung nicht erlaubt.
  • Zertifikat prüfen: Bei verschlüsselter Verbindung standardmäßig an. Nur bei selbst signierten Zertifikaten abschalten.
  • Host-Kopf: Leer gelassen, erhält das Ziel die aufgerufene Domain. Erwartet Ihre Anwendung einen festen Namen, tragen Sie ihn ein - bei HTTPS gilt er auch für das Zertifikat.
  • Pfad-Präfix entfernen: Aus (Standard): Das Ziel erhält den Pfad unverändert, also /api/users. An: Der Anfang wird entfernt, das Ziel erhält /users; Parameter wie ?seite=2 bleiben erhalten. Das entspricht einem Proxy mit Schrägstrich am Ende der Zieladresse.
  • Cache: Aus (Standard): Anfragen an diesen Pfad gehen immer direkt an das Ziel, nie aus dem Cache - richtig für APIs und Live-Daten. An: Es gelten die Cache-Regeln der Seite.

Was für Pfad-Regeln weiter gilt

Firewall, Rate-Limits, IP- und Länderregeln, Zugriffsschutz, Dateischutz, eigene Kopfzeilen und Fehlerseiten gelten auch für Pfade mit Regel. Zeitlimits und die Kopfzeilen mit der Besucher-IP übernimmt die Regel vom Ursprung der Seite (Reiter Ursprung, Unterreiter Server und Erweitert). WebSockets werden durchgereicht; mit „Cache“ aus auch ohne Zeitlimit bei Leerlauf. Die Statistik zählt Anfragen an ein Ziel wie Anfragen an den Ursprung.

Wie viele Regeln?

Die Anzahl gilt je Seite und hängt vom Tarif ab: Starter 3, Professional 10, Enterprise 25 Regeln. Den Stand sehen Sie oben in der Liste.

Ziel zuerst testen

Speichern Sie die Regel und testen Sie das Ziel mit dem Blitz-Symbol, bevor Sie übernehmen. Der Test ruft den Pfad ab, den das Ziel später sieht - mit entferntem Präfix also /. Antwortet Ihre Anwendung dort mit 404, ist das kein Fehler: entscheidend ist, dass das Ziel erreichbar ist.

Kann eine Regel auf mehrere Server verteilen?

Nein, jede Regel hat genau ein Ziel. Ausfallsicherheit mit weiteren Servern gibt es für den Ursprung der Seite, siehe Ursprungsserver einrichten.

Mein WebSocket-Dienst trennt die Verbindung.

Lassen Sie „Cache“ für diesen Pfad aus und setzen Sie kein Rate-Limit auf den Pfad der Verbindung. Prüfen Sie, ob Ihr Dienst den Pfad mit oder ohne Präfix erwartet, und passen Sie „Pfad-Präfix entfernen“ an.

Ich habe den Tarif gewechselt und habe jetzt mehr Regeln als erlaubt.

Ein Wechsel in einen kleineren Tarif ist erst möglich, wenn jede Seite höchstens so viele Regeln hat, wie der neue Tarif enthält. Entfernen Sie überzählige Regeln und übernehmen Sie die Änderung.

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Gerhard G.Empfiehlt uns · 07.08.2026

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