Mit dem Container-Hosting betreiben Sie eigene Anwendungen als Container, ohne einen ganzen Server pflegen zu müssen. Wir stellen die Plattform bereit: Server, Netz, SSL-Zertifikate, Sicherung und Überwachung. Sie entscheiden, welche Software in Ihren Containern läuft. Als Betreiber sind Sie für deren Einstellungen, Updates und Lizenzen verantwortlich.
Die Bausteine
- Projekt - Ihr gebuchter Tarif. Er legt Arbeitsspeicher, CPU und Speicherplatz fest und wie viele Container, Netze, eigene Ports und eigene Domains Sie nutzen können. Alle Container eines Projekts teilen sich diese Ressourcen.
- Container - eine laufende Anwendung aus einem Image, zum Beispiel WordPress, MariaDB oder nginx. Jeder Container hat einen Namen. Unter diesem Namen erreichen ihn andere Container im selben Netz.
- Volume - ein dauerhafter Datenspeicher. Was ein Container außerhalb seiner Volumes ablegt, geht beim Neu-Erstellen verloren. Datenbanken und hochgeladene Dateien gehören deshalb immer in ein Volume. Snapshots und Backups sichern die Volumes - jedes einzeln.
- Netz - verbindet Container miteinander. Ein internes Netz hat keinen Weg ins Internet und ist ideal für Datenbanken.
- Erreichbarkeit - legt fest, ob und wie ein Container von außen erreichbar ist: als Web-Adresse mit SSL-Zertifikat, über einen eigenen TCP- oder UDP-Port oder nur intern.
Projekt öffnen
Ihre Projekte finden Sie im Kundenbereich unter Meine Produkte → Container. Die Liste zeigt je Projekt den Zustand in einem Satz, die Container mit ihrem Status und die Auslastung. Klicken Sie auf ein Projekt, um es zu öffnen.
Im Kopf des Projekts sehen Sie:
- Basisdomain und Server-Adresse - beide brauchen Sie, wenn Sie eine eigene Domain verbinden. Mit dem Symbol daneben kopieren Sie den Wert.
- Container - wie viele Ihrer Container gerade laufen.
- Offene Vorgänge - Änderungen, die gerade auf dem Server ausgeführt werden.
- Auslastung von Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Prozessen. Die Werte werden alle 5 Minuten aktualisiert, „Verlauf als Diagramm" öffnet die Statistik.
Über Container anlegen starten Sie den Assistenten. Mit dem Stift neben dem Namen benennen Sie das Projekt um.
Die Reiter
- Übersicht - Hinweise mit Lösungsschritten, Aufbau des Projekts, Einrichtungs-Checkliste, letzte Vorgänge und Auslastung. Eine rote Zahl am Reiter zeigt, wie viele Hinweise offen sind.
- Container - alle Container als Karten mit Status, Adresse, Sicherheitsprüfung und den Knöpfen Neu starten, Stoppen und Logs anzeigen.
- Netzwerk - wer Ihre Container von außen erreicht, welche Container miteinander sprechen und wohin Verbindungen nach außen erlaubt sind (Netze und Firewall).
- Backup & Snapshot - Snapshots und Backups Ihrer Volumes anlegen und zurückspielen (Backup und Snapshot).
- Datenträger - alle Volumes mit Größe, Schalter zum Sichern und Dateibrowser (Datenträger und Dateibrowser).
- Monitoring - Statistiken, Benachrichtigungen und Prüfungen (Monitoring).
- Verlauf - alle Vorgänge mit Ergebnis, filterbar nach offen und fehlgeschlagen.
- Tarif & Optionen - Tarif wechseln und Optionen hinzubuchen (Tarif und Optionen).
So ist Ihr Projekt aufgebaut
Die Übersicht zeigt als Grafik, welche Container direkt miteinander sprechen. Links stehen die Besucher: Eine blaue Linie führt zu jedem Container, der von außen erreichbar ist. Weitere Linien verbinden Container, die ein gemeinsames Netz haben - durchgezogen bei einem Netz mit Internet, gestrichelt bei einem internen Netz ohne Internet. Die Container sind in Ebenen sortiert: öffentlich, intern und ohne Verbindung.
Jeder Container nennt unter „Spricht direkt mit" die Container, die er erreicht. Wer dort nicht steht, ist für ihn nicht erreichbar. Ein Klick auf einen Container öffnet seine Seite, „Netzwerk verwalten" führt zum Reiter Netzwerk.
Hinweise mit Lösungsschritten
Braucht etwas Ihre Aufmerksamkeit, erscheint oben in der Übersicht ein Hinweis - zum Beispiel wenn ein Container nicht startet, eine Web-Adresse nicht eingerichtet werden konnte oder eine Anwendung mit einem Fehler antwortet. Unter „So beheben Sie das" stehen die nächsten Schritte, jeweils mit einem Knopf, der direkt an die richtige Stelle führt, etwa zu den Logs oder zu den Variablen.
Lässt sich ein Problem so nicht lösen, öffnen Sie über den Link am Ende des Hinweises ein Support-Ticket. Nennen Sie den Namen des Containers - dann sehen wir Logs und letzte Vorgänge sofort. Mehr dazu im Artikel Fehler finden und beheben.
Jede Änderung ist ein Vorgang
Ob Sie einen Container anlegen, ein Netz ändern oder einen Snapshot erstellen: Jede Änderung wird als Vorgang der Reihe nach auf dem Server ausgeführt. Solange Vorgänge offen sind, aktualisiert sich die Seite von selbst. Was wann passiert ist und ob es geklappt hat, steht im Reiter Verlauf.
Die ersten Schritte
Legen Sie zuerst einen Container an (Container anlegen), machen Sie ihn im Web erreichbar (Container im Web erreichbar machen) und schalten Sie automatische Snapshots ein (Backup und Snapshot). Die Checkliste „Einrichtung" in der Übersicht führt Sie durch diese Schritte.