Bei einer Speichererweiterung vergrößern wir die virtuelle Festplatte im laufenden Betrieb. Die Partition und das Dateisystem in Ihrem Server bleiben zunächst gleich groß. Prüfen Sie mit diesen Befehlen, wie der Stand ist:
lsblk
df -h /
Linux: automatisch beim nächsten Neustart
Unsere Linux-Abbilder enthalten cloud-init. Es vergrößert die Wurzelpartition und das Dateisystem beim nächsten Neustart automatisch auf die volle Größe - wir haben das mit Debian 13, Ubuntu 26.04, Rocky Linux 9, AlmaLinux 9 und openSUSE Leap 16 geprüft. Starten Sie den Server dazu einmal neu (reboot) und prüfen Sie danach mit df -h /. Im laufenden Betrieb, ohne Neustart, bleibt das Dateisystem zunächst bei der alten Größe.
Linux: von Hand im laufenden Betrieb
Möchten Sie nicht neu starten oder hat sich nichts getan, vergrößern Sie Partition und Dateisystem selbst. Im Beispiel liegt das System auf /dev/vda1. Je nach Server heißt die Festplatte auch /dev/sda, und bei AlmaLinux, Rocky Linux und openSUSE ist die Wurzelpartition nicht die erste - Name der Festplatte und Nummer der Partition zeigt lsblk:
# Partition vergrößern (Paket cloud-guest-utils bzw. cloud-utils-growpart)
growpart /dev/vda 1
# Dateisystem vergrößern - je nach Dateisystem:
resize2fs /dev/vda1 # ext4 (z. B. Debian, Ubuntu)
xfs_growfs / # XFS (z. B. AlmaLinux, Rocky Linux, CentOS Stream, openSUSE Leap)
Welches Dateisystem Sie nutzen, zeigt df -T /. Bei Btrfs vergrößern Sie das Dateisystem mit btrfs filesystem resize max /.
FreeBSD
Bei FreeBSD wächst das Dateisystem nach einer Erweiterung nicht von selbst. Führen Sie einmal als root aus:
service growfs onestart
Vorher sichern
Legen Sie vor Änderungen an Partitionen einen Snapshot an. Ein Tippfehler bei Festplatte oder Partitionsnummer kann Daten kosten.